The ChessCube Project

Paolo Bottarellis ChessCube Projekt wird in 64 Einheiten realisiert, in 32 aufeinander folgenden Paaren als 3D-Projektionen von Schachfeldern - von denen jedes Paar aus einem schwarzen und einem weißen Würfel besteht. Bottarelli bezeichnet diese 64 heterotopen Einheiten als "Gedankenräume" oder Monaden, einen von Leibniz eingeführten Begriff, um die grundlegende Einheit der Realitätswahrnehmung zu bezeichnen. In den 32 weißen Würfeln stellen positive Eigenschaften die mentalen Zustände dar, in den 32 schwarzen Würfel negative. 

Jeder Würfel wird in drei verschiedenen Medien archiviert: sie werden fotografiert, gefilmt und gemalt, und wenn die Würfel geschlossen sind zeigen Fotografien, Videos und Malerei ihren nicht mehr sichtbaren Innenraum. Alle Installationen in den Würfeln sind geometrisch organisiert und mathematisch berechnet. Das ChessCube Projekt ist ein Spiel des Künstlers gegen sich selbst, eine Herausforderung beider Gehirnhälften, zwischen dem Streben nach dem Irrationalen und der Neigung zum Rationalen.